Formelsammlung Mathe

 

Inhalt

+- Grundlagen der Mathematik
+- Diskrete Mathematik
+- Algebra
-- Lineare Algebra
   -- Vektorräume
       Beispiele
       Lineare Abhängigkeit
      +- Unterräume
      +- Erzeugendensysteme und
       Basis
      +- Lineare Abbildungen
       Klassifikationssatz
       Dimensionsformel
       Dualräume
       Konvexe Mengen
       Quotientenvektorräume
   +- Matrizen
   +- Lineare Gleichungssysteme
   +- Determinanten
   +- Eigenwerte
+- Geometrie
+- Analysis
+- Differentialgleichungen
+- Funktionalanalysis
+- Differentialgeometrie
+- Topologie
+- Numerik
+- Stochastik
+- Unsortiertes
+- Anbieterkennzeichnung






Weiterbildung für alle! Über 200 Fernlehrgänge an Deutschlands größter Fernschule!

SGD_Banner_160x160

Vektorräume

Ein Vektorraum V über einen Körper K ist eine nichtleere Menge zusammen mit zwei Operationen

+ : (Addition)
: (skalare Multiplikation)

Für diese Operationen sollen die folgenden Axiome gelten:

A1: V bildet zusammen mit + eine abelsche Gruppe.

A2: Für beliebige , und gilt:

a)
b)
c)
d) 1v = v (1 ist das Einselement aus K)

Die Elemente von V werden als Vektoren bezeichnet; das neutrale Element der additiven Gruppe heißt Nullvektor.

Den Punkt lässt man größtenteils weg. Auch ergibt sich in der Regel aus dem Zusammenhang, welche Addition oder Multiplikation (im Vektorraum V oder im Körper K) gemeint ist.

In der obigen Definition wurde nicht benutzt, dass K ein Körper ist, es reicht im Allgemeinen auch ein kommutativer Ring mit Einselement. Man sollte dann aber "vorsichtig" mit der skalaren Multiplikation sein und berücksichtigen, dass man nicht notwendigerweise dividieren darf.

Für das inverse Element der Vektoraddition schreiben wir - v.


Satz 15X3 (Rechenregeln in Vektorräumen)

In einem Vektorraum V über einem Körper K gilt:

  1. 0v = 0     
  2.     
  3. (-1)v = -v
  4. und gilt: Aus folgt oder v = 0.

Beweis

(i) 0v = (0 + 0)v = 0v + 0v. Addiert man beide Seiten mit -0v, ergibt sich die Behauptung.

(ii) . Und nach Addition von erhalten wir die Behauptung.

(iii) Nach (i) ist 0 = 0v = ( + 1-1)v = (-1)v + 1v = (-1)v + v, woraus die Behauptung folgt.

(iv) indirekt: Sei und und . Dann existiert und es ist im Widerspruch zu .


Es ist unmöglich, die Schönheiten der Naturgesetze angemessen zu vermitteln, wenn jemand die Mathematik nicht versteht. Ich bedaure das, aber es ist wohl so.

Richard Feynman

 

Copyright- und Lizenzinformationen zu dieser Seite

Druckansicht     

Impressum: Wurzelzieher Mathepedia  •  Thomas Steinfeld  • Dorfplatz 25  •  17237 Blankensee  • Tel.: 01734332309 (Vodafone/D2)  •  Email: matһе@wυrzеlzιeher.de

Amazon.de empfiehlt:

Elemente der Funktionalanalysis: Vektorräume, Operatoren und...

Jürgen Appell

 

Lineare Algebra und Analytische Geometrie. Vektorräume und a...

Karl Faber

 

Höhere Mathematik, 4 Bde., Bd.4, Mengenlehre, Lebesguesches ...

Hans von Mangoldt

 

Mathematik. Lineare Algebra und Analytische Geometrie (Sek. ...

 

Lineare Algebra und Analytische Geometrie. Vektorräume und a...

Karl Faber

 

Lineare Algebra und Analytische Geometrie. Euklidische Vekto...

Karl Faber

 

Bücher zum Thema Lineare Algebra auf
bol.de
buch.de
buecher.de
libri.de


RT=0.2s; ZS=0.0s; N=12