Formelsammlung Mathe

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Inhalt

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Konvexe Mengen

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konvexe Menge M
konvexe Menge M
Eine geometrische Figur (oder eine Teilmenge M eines reellen oder komplexen Vektorraums) wird konvex genannt, wenn mit je zwei ihrer (beliebig gewählten) Punkte auch deren Verbindungsstrecke in der Menge liegt, d.h. wenn für alle gilt, dass

.


nichtkonvexe Menge N
nichtkonvexe Menge N

Eine Menge, die nicht konvex ist, wird nichtkonvexe Menge genannt.

Oft wird dafür auch die Bezeichnung konkave Menge verwendet. Dies ist jedoch irreführend, weil konkav nicht die Negation von konvex ist.


Beispiele

  • jedes Dreieck ist konvex
  • Kreisscheiben und Kugeln sind konvex
  • unter den Vierecken sind z. B. die Trapeze immer konvex, während es beim Deltoid (Drachenviereck) auch nichtkonvexe Vertreter gibt (Pfeilviereck)
  • Würfel und Spate sind konvex
  • ein Torus (Donut) ist nicht konvex
  • Der Rand (die Menge der Randpunkte) einer ebenen Figur ist keine konvexe Menge.

Eigenschaften

Der Durchschnitt (Schnittmenge) beliebig vieler konvexer Mengen ist konvex. Somit bilden die konvexen Teilmengen eines Vektorraumes ein Hüllensystem. (Die Vereinigung konvexer Mengen ist hingegen nicht immer konvex.)

Die konvexe Hülle einer Menge ist die kleinste konvexe Obermenge. Sie ist der Durchschnitt aller konvexen Mengen, in denen sie enthalten ist.


Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott geschaffen, alles andere ist Menschenwerk.

Leopold Kronecker

 

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