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FunktionalanalysisDie Funktionalanalysis ist der Zweig der Mathematik, in dem Operationen der höheren Mathematik selbst als mathematische Objekte aufgefasst und untersucht werden. Die Funktionalanalysis führt die Begriffe
Beispiele:
Grundbegriffe der Analysis wie Stetigkeit, Ableitungen usw. werden in der Funktionalanalysis auf Funktionale und Operatoren erweitert. Gegenstücke der Operatoren in der funktionalen Programmierung sind die Funktionen höherer Ordnung. Die historischen Wurzeln der Funktionalanalysis liegen im Studium der Fourier-Transformation (und ähnlicher Transformationen) und der Untersuchung von Differential- und Integralgleichungen. Der Wortbestandteil "funktional" geht zurück auf die Variationsrechnung. Normierte RäumeAus moderner Sicht besteht die Funktionalanalysis aus dem Studium normierter vollständiger Vektorräume über den reellen oder komplexen Zahlen. Solche Räume heißen Banachräume. Ein wichtiges Beispiel sind Hilberträume, bei denen die Norm von einem Skalarprodukt erzeugt wird. Diese Räume sind von grundlegender Bedeutung für die mathematische Formulierung der Quantenmechanik. Etwas allgemeiner werden in der Funktionalanalysis auch Fréchet-Räume und andere topologische Vektorräume untersucht, die keine Norm haben. Ein wichtiger Untersuchungsgegenstand sind stetige lineare Operatoren auf Banach- oder Hilbert-Räumen. Hilberträume können vollständig klassifiziert werden: Für jede Mächtigkeit einer Basis existiert (bis auf Isomorphie) genau ein Hilbertraum zu einem Körper. Da endlich-dimensionale Hilberträume von der linearen Algebra erfasst werden und jeder Morphismus zwischen Hilberträumen zerlegt werden kann in Morphismen von Hilberträumen der Dimension Banachräume sind dagegen viel komplexer. Es gibt zum Beispiel keine praktisch nutzbare allgemeine Definition einer Basis (z.B. ist eine Basis hier meist nicht-konstruktiv, lässt sich also nicht explizit angeben). Für jede reelle Zahl Beim Studium von Banachräumen ist die Untersuchung des Dualraumes ein wichtiger Teil. Der Dualraum besteht aus allen stetigen linearen Funktionen vom Banachraum in die reellen (oder komplexen) Zahlen. Wie in der linearen Algebra muss auch hier der Dualraum des Dualraums nicht isomorph zum ursprünglichen Raum sein, aber es gibt stets einen Monomorphismus von einem Raum in das Dual seines Dualraums. Der Begriff der Ableitung lässt sich auf Funktionen zwischen Banachräumen so verallgemeinern, dass die Ableitung in einem Punkt eine stetige lineare Abbildung ist. Literatur
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