Formelsammlung Mathe

 

Inhalt

+- Grundlagen der Mathematik
-- Diskrete Mathematik
   +- Kombinatorik
   -- Graphentheorie
      -- Typen von Graphen
          Teilgraphen und Minoren
          Vollständiger Graph
          Bipartiter Graph
         -- Wälder
            -- Bäume
                Spannbaum
                Binärbaum
         +- Planarer Graph
       Nachbarschaft und Grad
       Wege, Pfade, Zyklen und
       Kreise
       Isomorphie von Graphen
       Operationen auf Graphen
       Zusammenhang
      +- Durchlaufbarkeit von
       Graphen
      +- Färbung
       Paarungen in Graphen
      +- Schnitte
       Knotenüberdeckungen,
       Cliquen und stabile Mengen
   +- Zahlentheorie
+- Algebra
+- Lineare Algebra
+- Geometrie
+- Analysis
+- Differentialgleichungen
+- Funktionalanalysis
+- Differentialgeometrie
+- Topologie
+- Numerik
+- Stochastik
+- Unsortiertes
+- Anbieterkennzeichnung






Weiterbildung für alle! Über 200 Fernlehrgänge an Deutschlands größter Fernschule!

SGD_Banner_160x160

Bäume in der Graphentheorie

Ein Baum ist in der Graphentheorie ein spezieller Graph, mit dem sich eine Monohierarchie modellieren lässt. Je nachdem, ob die Kanten des Baums eine ausgezeichnete Richtung besitzen, lassen sich graphentheoretische Bäume unterteilen in ungerichtete Bäume und gewurzelte Bäume, und für gewurzelte Bäume in Out-Trees, bei denen die Kanten von der Wurzel ausgehen, und In-Trees, bei denen Kanten in Richtung Wurzel zeigen.

In der Informatik werden Bäume häufig als Datenstruktur eingesetzt. In diesem Fall werden sie aber anders repräsentiert als allgemeine Graphen. Durch Entfernen einer Kante zerfällt ein Baum in zwei Teilbäume und bildet damit einen so genannten Wald.


Spezielle Bäume

Es existiert eine Vielzahl von Begriffen, die Bäume näher spezifizieren. So gibt es zum Beispiel

Bäume als Datenstruktur

Gewurzelte Bäume, insbesondere Out-Trees, werden häufig als Datenstruktur verwendet. Bei beschränkter Ordnung können diese so implementiert werden, dass jeder Knoten einen festen Satz an Variablen oder ein Array für die Referenzen auf seine Kinder enthält. Häufig besitzen die Knoten auch eine Referenz auf ihren Elternknoten (back pointer). Ein Baum unbeschränkter Ordnung kann implementiert werden, indem man statt Arrays dynamische Listen verwendet. In Programmiersprachen ohne dynamische Listen hat sich auch ein Verfahren bewährt, bei dem ein allgemeiner Baum durch einen Binärbaum implementiert wird:

Allgemeiner Baum, der durch einen Binärbaum repräsentiert wird
Allgemeiner Baum, der durch einen Binärbaum repräsentiert wird
Die rötliche Linie zeigt dabei den realisierten allgemeinen Baum, während die Pfeile die tatsächlichen Zeigerstrukturen repräsentieren. Das Grundprinzip besteht darin, dass ein Zeiger jeweils auf den am weitesten links stehenden Sohn zeigt, während der andere auf den rechten Bruder verweist. Hierbei ist zwar ein direkter Zugriff auf einzelne bestimmte Sohn-Knoten nicht mehr möglich, da man sich über die Geschwister voranarbeiten muss. Dafür ist diese Implementierung sehr speichereffizient.

Siehe auch


Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik.

Euklid

 

Copyright- und Lizenzinformationen zu dieser Seite

Druckansicht     

Impressum: Wurzelzieher Mathepedia  •  Thomas Steinfeld  • Dorfplatz 25  •  17237 Blankensee  • Tel.: 01734332309 (Vodafone/D2)  •  Email: matһе@wυrzеlzιeher.de

Amazon.de empfiehlt:

Graphentheorie: Eine anwendungsorientierte Einführung

Peter Tittmann

 

Graphentheorie

Reinhard Diestel

 

Diskrete Strukturen 1. Kombinatorik, Graphentheorie, Algebra

Angelika Steger

 

Graphen für Einsteiger: Rund um das Haus vom Nikolaus

Manfred Nitzsche

 

Algorithmische Graphentheorie

Volker Turau

 

Diskrete Mathematik: Eine Entdeckungsreise

Jiri Matousek

 

Bücher zum Thema Graphentheorie auf
bol.de
buch.de
buecher.de
libri.de


RT=0.4s; ZS=0.0s; N=39